T. REX

"T. Rex" ist eine populäre englische Band, die Marc Bolan 1967 gründete und die sich zunächst Tyrannosaurus Rex nannte und als Duo Marc Bolan (Gitarre) und Steve 'Peregrin' Took (Perkussion) auftrat.

Mitglieder:

Gesang, Gitarre Marc Bolan (bis †1977)
Perkussion Steve 'Peregrin' Took
(bis Sommer 1969)
Perkussion Mickey Finn
(Herbst 1969–Januar 1975)
Bass Steve Currie (1970–1976)

Bolan und Took machten anfangs eine rein akustische, stark an der Psychedelic-Bewegung, die zu der Zeit sehr in Mode war, angelehnte Musik. Ende 1967 wurden sie von dem Produzenten Tony Visconti in einem Kellerclub in der Londoner Oxford Street entdeckt, der sie bis zum Album "Zinc Alloy" (1974) begleiten sollte und maßgeblich an der Entwicklung ihres Sounds beteiligt war. Aufgrund von Drogenproblemen wurde Took nach einer US-Tour 1969 durch Mickey Finn abgelöst, der zuerst auf dem Album „A Beard of Stars“ zu hören ist.
Bald darauf verkürzte man den langen Bandnamen auf T. Rex und engagierte zunächst den Bassisten Steve Currie und dann auch noch den Schlagzeuger Bill Legend, dessen richtiger Name Fifield ist. Legend war der Name seiner Ex-Band. Spätestens ab diesem Zeitpunkt drehte sich die gesamte Medienaufmerksamkeit allein um Bolan, der von Anfang an der "Macher" der Band war (Bolan = T. Rex / T. Rex = Bolan). Während im naiven „Bravo-Deutschland“ weiterhin von T.Rex als „Marc & Mickey“ berichtet wurde, sprach der übrige Weltjournalismus (besonders in Großbritannien) ausschließlich von Marc Bolan.
In dieser Besetzung lieferten sie dann einige der unvergesslichsten und auch verkaufsträchtigsten Hits der Glam-Rock-Ära. Erwähnt seien hier „Hot Love“ und „Get it on“, als Beispiele von vielen in Folge im Laufe der Jahre.
Psychedelischer Rock, surrealistische Lyrik und androgyn-provokante Bühnenoutfits, bestehend aus Lack & Leder, Plateauschuhen und Federboas, bildeten die Basis für die Marc Bolan & T. Rex zugeschriebene Erfindung des Glam-Rock. Ein Gewitter aus Licht und Rauch und manisch, ekstatisch aufgeführte Bühnenshows rundeten den Gesamteindruck ab. „T.Rextasy“ ergriff die damaligen Teenager.
T. Rex galt jedoch nie als Psychedelic-Rock-Band. Das hätte schon nicht zum Image einer Teenie-Bopper-Gruppe gepasst.
Neben seinen musikalischen Ambitionen schrieb Marc Bolan auch Gedichte und poetische Geschichten. 1969 veröffentlichte er sein Buch The Warlock of Love, das in die britischen Bestseller-Charts kam.
Von 1971 bis Anfang 1973 regierte T. Rex Top of the Pops und die britische Hitparade. Auch in anderen europäischen Ländern war die Gruppe äußerst erfolgreich. Auf dem Höhepunkt des Erfolgs, als T. Rex schon fast als Nachfolger der Beatles gefeiert wurden, drehte Ringo Starr den Konzert-Film „Born To Boogie“ über die Gruppe.
Der Sprung in die USA gelang allerdings nicht. Zwei schlecht gemanagte Tourneen hinterließen keinen nachhaltigen Eindruck. Der einzige Top-Ten-Hit in den US-Charts blieb „Bang A Gong“ (= „Get it on“).
Ab 1973 ließ der große Erfolg allmählich nach und Marc Bolan und die Band gerieten allmählich in eine Krise. Ende 1974 wurde Mickey Finn von Marc Bolan gefeuert und die Band nannte sich nun Marc Bolan & T. Rex.
Bolan lebte aus steuerrechtlichen Gründen im Ausland bis er Ende 1975 nach England zurückkehrte und die Band reformierte. Nach der Geburt seines Sohnes Rolan am 26. September 1975 (Mutter war Gloria Jones, Bolans damalige Freundin) wuchs auch der entschwundene Erfolg wieder und er bekam seine eigene TV-Show.
Marc Bolan starb bei einem Autounfall am 16. September 1977. Der von Gloria Jones gesteuerte Mini-Cooper verunglückte durch einen Reifenschaden. Marc Bolan starb, während sich Gloria Jones nur den Kiefer brach.

Singles

  • Ride A White Swan (1970)
  • Hot Love (1971)
  • Get It On (1971)
  • Jeepster (1971)
  • Telegram Sam (1972)
  • Debora/One Inch Rock (Re-Issue 1972)
  • Metal Guru (1972)
  • Children of The Revolution (1972)
  • Solid Gold - Easy Action (1972)
  • 20th Century Boy (1973)
  • The Groover (1973)
  • Think Zinc (1974) (nur Deutschland + Spanien)
  • Light Of Love (1974)
  • Zip Gun Boogie (1975)
  • New York City (1975)
  • Dreamy Lady (1975) (Deutschland + Spanien: Do You Wanna Dance)
  • London Boys (1976)
  • I Love To Boogie (1976)
  • Laser Love (1976)
  • The Soul Of My Suit (1977)
  • Dandy In The Underworld (1977) - (nicht Deutschland)
  • Celebrate Summer (1977)
  • Crimson Moon (1977 - postum) - (nicht Deutschland)

Alben

  • T.Rex (1970) - (Deutschland: Ride A White Swan)
  • Electric Warrior (1971)
  • The Slider (1972)
  • Tanx (1973)
  • Zinc Alloy And The Hidden Riders Of Tomorrow - A Creamed Cage In August (1974)
  • Bolan's Zip Gun (1975)
  • Futuristic Dragon (1976)
  • Dandy In The Underworld (1977)

(Quelle: Wikipedia)