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STATUS QUO
Status Quo ist eine britische Band, die in den Jahren 1962/1965 gegründet wurde und zu den erfolgreichsten und langlebigsten Rockgruppen zählt.
Gründungsmitglieder:
| Gesang / Gitarre: |
Francis Rossi |
| Gesang / Gitarre: |
Rick Parfitt |
| Gesang / Bass: |
Alan Lancaster (bis 1985) |
| Schlagzeug: |
John Coghlan (bis 1981) |
| Keyboard: |
Roy Lynes (bis 1970) |
Status Quo ging aus einer Londoner Schülertruppe um Francis Rossi und Alan Lancaster hervor, die zu Beginn des Jahres 1962 als The Spectres
gegründet wurde. In den ersten Monaten mussten häufige
Besetzungswechsel hingenommen werden. Dieses Jahr wurde in
verschiedenen Quellen und auch von der Band selbst lange Zeit als das
Gründungsjahr genannt. Schließlich feierte man offiziell 1982 mit dem
Album 1+9+8+2 (die Quersumme ergibt 20) den zwanzigsten
Geburtstag. Bis 1964 bildete sich eine feste Besetzung heraus, zu der
neben Rossi und Lancaster auch der Schlagzeuger John Coghlan und etwas später der Keyboarder Roy Lynes zählten. Manager der Band war Pat Barlow, ein Londoner Gas-Installateur. Dieser stellte ihr auch einen Proberaum zur Verfügung. 1965 trafen sich die Band und Rick Parfitt in Butlins Minehead,
einem Ferienclub, in dem die Spectres und die Highlights auftraten.
Parfitt war damals mit den Zwillingsschwestern Jean und Gloria Harrison
auf Tournee. Das Trio hieß The Highlights und trat mit einem Mix aus Musik und Kabarett
auf. Die Band und Parfitt freundeten sich an und blieben nach Ende des
Engagements in Kontakt. Dies war der eigentliche Anfang von Status Quo. Rick Parfitt, der 1967 nach dem Ende seines Engagements mit „The
Highlights“ nach London zurückgekehrt war, blieb in ständigem Kontakt
zur Band, vor allem über seinen engen Freund Francis Rossi. Er
arbeitete zeitweise als Angestellter, ohne genau zu wissen, was er nun
mit seinem Leben machen sollte. Da der erhoffte Erfolg trotz
Plattenvertrag ausblieb, schlug Pat Barlow der Band vor, einen zweiten
Gitarristen in die Band aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Rick Parfitt,
der das Angebot sofort annahm. Nach der Verbannung der neuen Single durch die BBC und auch wegen
der Reibereien mit Steve Winwood wurden Überlegungen angestellt, den
Bandnamen abermals zu ändern. Nachdem „The Muhammed Alis“ in die engere
Auswahl gezogen wurde, brachte Barlow den Namen „Quo Vadis“ ein, den er
im Innenteil eines Schuhs zufällig entdeckt hatte. Die Band gab sich
schließlich den Namen „The Status Quo“, der kurz darauf via
Presseerklärung publik gemacht wurde. Die nächste Single im November 1967 fiel unter der Entscheidung: „Jetzt oder nie“. Francis Rossi war von Jimi Hendrix' Hey Joe sehr inspiriert und das neue Werk sollte etwas in dieser Richtung sein. So wurde der Song Gentlemen Joe's Sidewalk Cafe (das Original stammt aus der Feder von Kenny Young) im Studio aufgenommen. Die B-Seite dieser Single war der von Rossi geschriebene Titel Pictures Of Matchstick Men, eine pseudo-psychedelische Nummer aus der beginnenden Flowerpower-Pop-Ära.
Schon bald stellte sich heraus, dass dieses Lied sich viel besser als
die A-Seite darstellte und zudem auch glänzend in den
Psychedelic-Musiktrend passte. Es stieg in den Top-Ten in England auf
Platz 7 und verschaffte der Gruppe den bis heute einzigen Hit in den
USA. Die folgenden Titel erreichten nicht annähernd diesen Erfolg. Auch
in Deutschland war es der erste Titel, der „The Status Quo“ erfolgreich
bekannt machte und in der Hitparade auf Platz 7 kletterte. Mit dem Wechsel zum progressiven Vertigo-Label kam aber doch bald der kommerzielle Erfolg. Mit Hits wie Caroline, Down Down, Roll Over Lay Down oder Wild Side Of Life etablierte sich die Band in der Mitte der 70er-Jahre, unterstützt durch unablässige Tourneen. Als Band ohne Skandale mit einfachem Sound wurden sie weltbekannt. Während in den Single-Hitparaden Down Down die einzige
britische Nummer 1 der Bandgeschichte war, gelang diese Platzierung in
den LP-Charts mehrfach. Ebenfalls sehr erfolgreich verliefen die
Tourneen in England, Kontinentaleuropa,
Japan und Australien. Trotz mehrerer Anläufe schaffte es „Status Quo“
nicht, auch in Nordamerika erfolgreich zu sein. Wiederholte Wechsel der
US-Plattenfirma und zahlreiche Tourneen blieben weitgehend wirkungslos. Aus heutiger Sicht gelten die Jahre 1972 bis 1976 als die stärkste Phase der Band. Mit dem Album Piledriver gelang der Übergang vom Psychedelic-Rock zum Hard-Rock, der 1974 im Album Quo
gipfelte. In den Folgejahren dominierte dann der Boogie-Rock, für den
die Band bis heute bekannt ist. Der Musik-Stil wurde insgesamt
kommerzieller. Nach dem Album On The Level von 1975 kam es zu personellen Veränderungen: 1976 stieß Keyboarder Andy Bown zu „Status Quo“. Bown war gemeinsam mit Peter Frampton in den 60er-Jahren bei „The Herd“ aktiv und ein gefragter Studiomusiker, u. a. für Pink Floyd, Tim Hardin und 1973 auch für das „Status Quo“-Album Hello!. Andy Bown unterstützte die Band auf dem 1976 erschienenen Album Blue For You
zwar lediglich bei drei Stücken, ging aber anschließend mit der Band
auf den europäischen Teil der Tour, die auf dem 1977 veröffentlichen
Album Status Quo Live dokumentiert ist. Aufgezeichnet wurden für dieses Album drei Konzerte im Apollo-Theater in Glasgow. Die lediglich in Japan erschiene LP Tokyo Quo, eine in Tokio
mitgeschnittene Aufnahme der gleichen Tournee, ist inzwischen ein rares
Sammlerstück. Es war zugleich die letzte Tour der Band als Quartett. Ab dem folgenden Album Rockin' All Over The World war Bown an allen Aufnahmen beteiligt. Mit Whatever You Want
aus dem 1979 erschienenen gleichnamigen Album schrieb er gemeinsam mit
Rick Parfitt einen der größten Hits von Status Quo. Etwa zeitgleich
entschieden sich Status Quo, erstmals seit 1970 wieder mit einem Produzenten zusammenzuarbeiten. Roger Glover produzierte 1976 die Single Wild Side Of Life, während in den folgenden Jahren Pip Williams mehrfach am Mischpult Platz nahm. Inoffizielles Bandmitglied von 1970 bis 1980 war Tourmanager Bob
Young, der gemeinsam mit Francis Rossi und Rick Parfitt als Co-Autor
sowie als Musiker an vielen Stücken beteiligt war. Er verließ die Band
im Jahre 1980, kehrte jedoch mit dem Heavy Traffic Album im Jahr 2002 als Co-Komponist zurück. Statt Bob Young trat zunehmend Bernie Frost als Songwriting-Partner von Francis Rossi in Erscheinung. Frost wirkte insbesondere in den 80er
Jahren auch bei den Plattenaufnahmen als Sänger im Hintergrund mit. Im
Gegensatz zu Young stand er live jedoch nicht mit auf der Bühne.
(Quelle: Wikipedia)
(einige) Singles
- Hurdy Gurdy Man (THE SPECTRES) (1966)
- Pictures Of Matchstickmen (1968)
- The Price Of Love (1969)
- Down The Dustpipe (1970 + 1973)
- Mean Girl (1973)
- Paper Plane (1972)
- Gerundula (1973)
- Caroline (1973)
- Break The Rules (1974)
- Down Down (1975)
- Roll Over Lay Down (1975)
- Mystery Song (1976)
- Wild Side Of Life (1976)
- Rockin' All Over The World (1977)
- Rockers Rollin' (1978)
- Again And Again (1978)
- Accident Prone (1978)
- Whatever You Want (1979)
- Living On An Island (1979)
- What You're Proposin' (1980)
- Lies (1981)
- Something About You Baby I Like (1981)
- Dear John (1982)
- Ol' Rag Blues (1983)
- Marguerita Time (1983)
- The Wanderer (1984)
- In The Army Now (1986)
- Dreamin' (1986)
- Anniversary Waltz I + II (1990)
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